Viele Berufsgruppen und mit der Vereinsarbeit vertraut

header-IMG_20200227_170035

Hatten viel Spaß auf der Bühne bei der Veranstaltung von Füssen-Land (von links): Gabriel Guggemos, Magnus Böck, Petra Strodl und Ulrike Seidel.
Foto: Niko Schulte

Kommunalpolitiker nehmen Amtsinhaber auf die Schippe. Finanzielle Lage der Stadt auf der Agenda

Einen kritischen Einakter, der sich mit so manchem Vorgang in der Füssener Kommunalpolitik beschäftigte, präsentierte die Wählergruppe Füssen-Land kürzlich bei einer Veranstaltung im Schützenhaus in Weißensee. Diese war gut besucht, wurde musikalisch begleitet und kam bei den Gästen gut an.

An dem Abend wurden etliche Themen aus der Kommunalpolitik aufgegriffen wie der Bürgerentscheid in Weißensee zum Kiosk, die Situation am Mittersee in Bad Faulenbach sowie der Füssener Bahnhof. Dabei wurden der amtierende Bürgermeister Paul Iacob, etliche Stadträte und die Landrätin charmant auf die Schippe genommen.

„Stehen fest im Leben“

Bei den Wahlveranstaltungen in Füssen, Weißensee und Hopfen hatten sich die 24 Männer und Frauen der Wählergruppe Füssen-Land der Öffentlichkeit präsentiert. Das erklärte Ziel der Gruppierung sind fünf Plätze im Stadtrat (wir berichteten). „Die Mitglieder der Wählergruppe sind alle mit der Vereinsarbeit vertraut und stehen fest im Leben. So sind vom Richter im Amtsgericht bis zum Biobauern viele Berufsgruppen in der Vereinigung vertreten“, betont Vorsitzender und Stadtrat Christian Schneider.

Im Laufe der vergangenen kommunalen Legislaturperiode erreichte die Wählergruppe Füssen-Land mit ihren vertretenen Stadträten laut Schneider „vorzeigbare Resultate“. So sei die Bahnhofstraße in Füssen kostengünstig verbreitert worden, um Fahrradfahrern und Menschen mit Handicap die Mobilität zu erleichtern. Auch das erfolgreiche Bürgerbegehren zum Erhalt des bestehenden Kioskareals am Weißensee sei maßgeblich von der Fraktion vorangetrieben worden. „Außerdem erzielte die Wählergruppe mit den Grundstücksverhandlungen zur Neuverpachtung ein gutes Ergebnis für die Vereine rund um den Musikpavillon in Hopfen“, ergänzt Schneider.

Die politischen Ziele der Wählergruppe Füssen-Land zur neuen Legislaturperiode liegen bereits auf dem Tisch. Neben der Unterstützung der Landwirtschaft zum Erhalt der Natur wird ein Verbot von Böllern und Raketen an Silvester gefordert (wir berichteten). Dies soll dem Schutz der Tierwelt dienen und zur Reduzierung von Feinstaubemissionen beitragen.

Darüber hinaus steht die angespannte finanzielle Situation der Stadt Füssen auf der Agenda. Hier möchte Füssen-Land den Verkauf städtischer Immobilien verhindern und sinnvolle Investitionen in die Zukunft der Stadt und des Füssener Landes tätigen.

Bericht: AZ Füssen / eb

Schreibe einen Kommentar