Wechsel bei Füssen Land

Auf Alfons Böck folgt Gabriel Guggemos als neuer Vorsitzender. Mitgliedsbeitrag wird erhöht.

Seit vielen Jahren setzt sich die Wählergruppe Füssen-Land (FL) für die politischen Belange der Bürger der Ortsteile Weißensee und Hopfen am See ein, die nicht zum Kernbereich der Stadt Füssen gehören. Hier habe man mittlerweile „ganz schön was erreicht“, sagte Gabriel Guggemos bei der Jahresversammlung im „Jägerhaus“. Bei diesem Treffen wurde Guggemos einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt – er löst Alfons Böck ab, der aber als Beisitzer weiter in der Führungsriege aktiv ist.

Bevor sich die 13 Versammlungsbesucher einstimmig über Böcks Nachfolge entschieden, berichtete Guggemos wie seine FL-Stadtratskollegen Herbert Dopfer und Bernhard Eggensberger über die Arbeit im Stadtrat. Dort engagiere sich FL nicht nur besonders bei den Planungen der Neugestaltung des Kiosks am Weißensee. Auch bezüglich des Mitterseebades sowie der Erhöhung der Sicherheit für Radfahrer in Füssen mache man sich Gedanken. Dopfer ergänzte zudem, dass man sich im Kommunalparlament „als Füssen-Land einen ganz guten Namen gemacht“ habe, wogegen Eggensberger als relativ neuer FL-Vertreter im Stadtrat hinzufügte, dass man dort immer dazu lerne. Alfons Böck betonte: „Derzeit haben wir eine ganz gute Entwicklung.“

Sie lenken die Geschicke der Wählergruppe in den nächsten zwei Jahren (von links): die Vorstandsmitglieder Bernhard Eggensberger, Herbert Dopfer, Gabriel Guggemos, Florian Schneider, Matthias Friedl, Beate Keller und Alfons Böck.

Sie lenken die Geschicke der Wählergruppe in den nächsten zwei Jahren (von links): die Vorstandsmitglieder Bernhard Eggensberger, Herbert Dopfer, Gabriel Guggemos, Florian Schneider, Matthias Friedl, Beate Keller und Alfons Böck.

Trotz eines aktuellen Kassenstandes von rund 1270 Euro schlug Böck eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrages von zwölf auf 18 Euro im Jahr vor. Das war den Mitgliedern nicht genug: Sie einigten sich schließlich sogar auf eine Anhebung auf 24 Euro. Ebenso einstimmig nahmen die Versammelten eine Änderung der Satzung an. Demnach ist die Jahresversammlung anstatt bisher „in ortsüblicher Weise“ künftig „schriftlich oder per E-Mail“ einzuberufen, da der Passus „in ortsüblicher Weise“ laut Böck „als unklar gerügt“ worden ist.

Beitrag: AZ Füssen / ale